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Das Bundesverkehrsministerium fördert mit neuen Aufrufen im Rahmen des Programms NIP II die Beschaffung von Flurförderzeugen mit Brennstoffzellen-Antrieb und entsprechender Betankungsinfrastruktur sowie den Kauf von Elektrolyse-Anlagen zur Wasserstoffherstellung.

Das Fördervolumen beläuft sich auf 5 Millionen Euro, wobei die Anträge anhand der Höhe der zu erwartenden CO2-Einsparung priorisiert werden. Die Antragsfrist für die von der NOW GmbH koordinierte Projektförderung läuft bis zum 20. November 2020. Förderfähig sind die Flurförderzeuge ab einem Mindestbedarf von drei Kilogramm Wasserstoff pro Betriebsstunde der Gesamtflotte oder ab einer Mindestanzahl von zehn Fahrzeugen. Bei den Elektrolyse-Anlagen muss eine Mindestleistung der Gesamtanlage von 250 kWel und der Betrieb mit Strom aus 100 Prozent regenerativen Energien gewährleistet sein.

Rechnen können Antragsteller bei einem positiv beschiedenem Verfahren mit einer Förderquote für Fahrzeug und Tankstelle von bis zu 40 Prozent und für Elektrolyseure von bis zu 45 Prozent. Bei mittleren Unternehmen kann die Beihilfe darüber hinaus um zehn, bei kleinen Unternehmen um 20 Prozent erhöht werden.

Bereits Anfang des Monats hatte das BMVI ebenfalls im Rahmen des NIP2 einen Förderaufruf zur Anschaffung von Abfallentsorgungsfahrzeugen und Kehrmaschinen mit Wasserstoffantrieb gestartet. Das noch bis zum 15. Oktober laufende Verfahren stellt Förderquoten von 40 bis 60 Prozent der Investitionsmehrkosten in Aussicht. Bei Betreibern, die in hoheitlicher Aufgabe durch die öffentliche Hand agieren, ist abweichend dazu eine Quote von 90 Prozent zulässig. Ebenfalls förderfähig sind für Wasserstoff spezifische Anpassung der Wartungsinfrastruktur sowie die Ertüchtigung vorhandener Wasserstofftankstellen zur Betankung der zu beschaffenden Kommunalfahrzeuge.
now-gmbh.de, now-gmbh.de (Aufruf Flurförderzeuge; PDF), now-gmbh.de (Aufruf Elektrolyseure; PDF), now-gmbh.de, now-gmbh.de (Aufruf Müllfahrzeuge und Kehrmaschinen; PDF)

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Grünes Licht für Punch Powertrain PSA e-transmissions: Das neue Joint Venture des französischen PSA-Konzerns und des belgischen Getriebeherstellers Punch Powertrain hat nach dem Erhalt der behördlichen Genehmigungen nun seinen Betrieb aufgenommen.

Punch Powertrain hält mit 61 Prozent die Mehrheit an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen und wird zunächst das Doppelkupplungsgetriebe Hybrid DT2 für Mild- und Plug-in-Hybride von PSA produzieren. Später soll Punch Powertrain PSA e-transmissions auch andere Fahrzeughersteller beliefern. Es handelt sich bereits um das zweite Joint Venture der Partner, nachdem Ende Juli bereits Punch Powertrain PSA e-transmissions assembly gegründet wurde, ein Gemeinschaftsunternehmen, das sich der Montage des elektrischen DT2-Getriebes im PSA-Werk in Metz widmet.

Das jetzt aus der Taufe gehobene Joint Venture hat seinen Sitz im belgischen Sint-Truiden, am Headquarter von Punch Powertrain. Ein zweiter Standort wird im niederländischen Eindhoven eingerichtet. CEO des Gemeinschaftsunternehmens ist Elias van Wijk, der bisherige Technikdirektor von Punch Powertrain. Ihm stehen auf Führungsebene vier Manager zur Seite, je zwei aus beiden Mutterkonzernen. Die rund 300 Mitarbeiter entsendet Punch Powertrain allen voran aus seinem bisherigen Geschäftsbereich DT2.

“Wir freuen uns, nach Monaten harter Arbeit und Vorbereitung den Betrieb aufzunehmen”, äußert Elias van Wijk. “Die Anerkennung und das Interesse, das unsere Technologie vom Markt erhält, ist sehr ermutigend und zeigt uns spannende Perspektiven auf.” Man freue sich darauf, die Hybridisierung in der Automobilindustrie mit marktführender Spitzentechnologie zu gestalten.

Bereits 2018 hatte PSA bekannt gegeben, den zur chinesischen Yinyi Group gehörenden belgischen Getriebehersteller im Zuge seiner anstehenden Elektrifizierungsoffensive als Lieferant für elektrifizierte Getriebe bis 2022 einzusetzen. Punch Powertrain hat große Investitionen getätigt, um den Anforderungen eines Projekts dieser Größenordnung gerecht zu werden, darunter die Akquisition des Leistungselektronik-Experten Apojee im Januar 2018. Das Unternehmen gehörte früher zu DAF und ZF, ehe es 2016 von den Chinesen aufgekauft wurde. Bis dato produzierte Punch hauptsächlich für asiatische Automobilhersteller. PSA ist der erste große europäische Kunde des Unternehmens.
punchpowertrain.com

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Der chinesische Autokonzern SAIC ist mit seinen Marken MG Motors und SAIC Motors Europe dem CO2-Pool des Volkswagen-Konzerns in der EU beigetreten. Das geht aus einem offiziellen Dokument der Europäischen Kommission hervor, über das die Branchenpublikation European Electric Car Report berichtet.

Das sogenannte CO2-Pooling ist eine umstrittene Methode, um mit Blick auf den zunehmend strengen, von der EU vorgegebenen CO2-Flottenwert Strafzahlungen zu umgehen. Wie das konkret funktioniert, haben Fiat Chrysler und Tesla vergangenes Jahr vorgemacht: Da FCA bei Weitem nicht genug CO2-arme Autos verkauft, sicherte sich der Konzern Kredite von Tesla, um die Differenz auszugleichen. Im Prinzip schließen Hersteller ihre Flotten in einem CO2-Pool zusammen, der dann als Ganzes unter dem Grenzwert liegt. Dafür fließen große Summen zwischen den Herstellern, die aber freilich die drohenden Strafzahlungen unterschreiten. Im Fall des FCA-Tesla-Deals sind es 1,8 Milliarden Euro.

Der Volkswagen Konzern geht solch einen CO2-Pool nun offenbar mit den SAIC-Marken MG Motors und SAIC Motors Europe ein. Auch Ford will sich in Sachen CO2-Pooling mit Volkswagen zusammenschließen, wie ein Konzernsprecher gegenüber Bloomberg erklärte. Hier geht es um den Bereich der leichten Nutzfahrzeuge. Der Schritt könnte darauf hindeuten, dass Volkswagen Hilfe bei der Einhaltung der Grenzwerte braucht. Eigentlich galten die Wolfsburger als ausreichend gut gewappnet, um die Schwelle von 95 Gramm CO2 pro Kilometer im durchschnittlichen Flottenverbrauch in diesem Jahr im Alleingang zu unterschreiten.

Ob und wie viel Geld zwischen Volkswagen und dem chinesischen respektive amerikanischen Konzern fließt, ist nicht publik. Sämtliche europäischen CO2-Pools müssen übrigens bis Ende des Jahres deklariert werden. Es ist also gut möglich, dass uns in den kommenden Wochen und Monaten noch weitere Meldungen zu ähnlichen Zusammenschlüssen erreichen.

Und zum Schluss noch ein Hinweis auf die bevorstehende Veräußerung einer Volkswagen-Tochter. Die Wolfsburger wollen offenbar ihre Marke Bugatti an die kroatische Elektrofahrzeug-Schmiede Rimac verkaufen, wie Brancheninsider Georg Kacher berichtet. Porsche wolle im Gegenzug seinen Rimac-Anteil von 15,5 Prozent auf 49 Prozent erhöhen. Bugatti gehört seit 1998 zum VW-Konzern und hat seinen Sitz im Elsass.
schmidtmatthias.de, circabc.europa.eu (PDF), automobilwoche.de (Ford), news.bloombergenvironment.com (Bezahlschranke), sueddeutsche.de (Bugatti)

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Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) streben an, bis zum Jahr 2027 ihre gesamte Busflotte auf elektrisch betriebene Busse umzustellen. In den kommenden Tagen soll nun die Ausschreibung für die ersten 62 Fahrzeuge starten, die 2022 in Betrieb gehen sollen.

Für die komplette Flottenumstellung ist die Beschaffung von insgesamt 126 Elektrobussen in zwei Etappen geplant. Den nun bestellten 62 Exemplare sollen also später 64 weitere E-Busse folgen, deren Dienstantritt für 2027 vorgesehen ist. Das Gesamtvorhaben kostet laut BVB rund 360 Millionen Franken (rund 334 Millionen Euro), darunter entfallen rund 147 Millionen Franken (rund 136 Millionen Euro) auf die Beschaffung der E-Busse.

Die restlichen Investitionen fließen in den Neubau des Busdepots Garage Rank, in die Einrichtung von provisorischen Depots und in den Aufbau der Ladeinfrastruktur. Ebenfalls öffentlich ausgeschrieben haben die BVB entsprechend die Planungsleistungen für die Garage Rank. Diese entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen, heißt es in einer begleitenden Pressemitteilung. Sie werde zwischen 2023 und 2027 vollständig neu gebaut – und zwar derart, dass dort zu einem späteren Zeitpunkt auch Wohnraum realisiert werden könne.

Während der Bauphase werden die Busse in zwei provisorischen Depots abgestellt: Auf dem Swisslife-Areal im Klybeck (ehemaliges BASF-Areal) und in der Messehalle 3. Die Depot-Ladeinfrastrukur an diesen zwei Orten sowie später in der Garage Rank werden von den Industriellen Werken Basel (IWB) errichtet. Hinzu kommen Ladegeräte an fünf Endhaltestellen zum schnellen Zwischenladen während des Betriebs, konkret an den Busstopps Bottmingen Schloss, EuroAirport, Kleinhüningen, Riehen Bahnhof und Wyhlen Siedlung.
bvb.ch (PDF)

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Die kanadische Recyclingfirma Li-Cycle nennt nun Details zu ihrer angekündigten ersten Batterie-Recyclinganlage in den USA. Die Jahreskapazität der Anlage soll reichen, um das Recycling der Materialien aus ungefähr 120.000 E-Auto-Batteriepacks zu bewerkstelligen.

Das Unternehmen wird über 175 Millionen US-Dollar in die Anlage in Rochester im US-Bundesstaat New York investieren. Der Bau soll im kommenden Jahr beginnen und 2022 abgeschlossen sein. Konkret will Li-Cycle in dem Werk batterietaugliche Materialien aus Komponenten von Altbatterien – der sogenannten schwarzen Masse – raffinieren. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Kobalt, Nickel und Lithium. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in der Lage, über 80 Prozent der in Lithium-Ionen-Batterien vorkommenden Materialien zurückzugewinnen.

Seinen Recycling-Ansatz beschreibt Li-Cycle als zweistufigen Prozess unter Verwendung mechanischer und hydrometallurgischer bzw. nass-chemischer Verfahren. Man sei mit diesem Ansatz in der Lage, alle Varianten der Kathoden- und Anodenchemie innerhalb des Lithium-Ionen-Spektrums zu recyceln, ohne dass eine Sortierung nach bestimmten Chemikalien erforderlich sei, so die Kanadier. Bereits Ende 2020 will das Unternehmen in Rochester eine Anlage fertigstellen, in der die Vorverarbeitung von alten Lithium-Ionen-Batterien geleistet wird.

“Unser Team freut sich sehr, an der Spitze eines der letzten und wichtigsten Segmente der E-Fahrzeug- und Batterie-Lieferkette zu stehen, das eine bedeutende Entwicklung erfordert”, äußert Ajay Kochhar, CEO und Mitbegründer von Li-Cycle. Ohne ein nachhaltiges und wirtschaftlich tragfähiges Lithium-Ionen-Batterierecycling werde die Verbreitung von Elektrofahrzeugen wahrscheinlich erheblich behindert.

Im kanadischen Kingston hat Li-Cycle bereits eine Demonstrationsanlage in Betrieb. Durch sie bestimmte das Unternehmen nach eigenen Angaben die “wichtigsten Entwurfskriterien für den Bau des ersten kommerziellen Hubs” in den USA. Im März verkündete der Recyclingspezialist, dort im Demonstrationsbetrieb seine erste kommerzielle Lieferung recycelter Batteriematerialien abgeschlossen zu haben.

Die Schaffung einer Sekundärquelle für kritische Batteriematerialien beschäftigt aktuell Unternehmen rund um den Globus. So haben Fortum, BASF und Nornickel dieses Frühjahr eine gemeinsame Initiative zur Rückgewinnung von wertvollen Metallen aus Lithium-Ionen-Batterien angekündigt. Ähnliche Vorhaben verfolgen Eramet, BASF und SUEZ sowie Audi und Umicore. In Deutschland entwickelt ein Konsortium aus 13 Partnern in Baden-Württemberg eine robotergestützte Demontagefabrik für Batterien und Antriebe von E-Autos. Und das sind nur einige initiierte Projekte aus dem vergangenen Jahr, etliche weitere sind parallel gestartet oder bereits länger am Laufen.

Quelle: Infos per E-Mail, governor.ny.gov

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Ford hat nun offiziell den Grundstein für eine neue Anlage neben seinem Pickup-Werk in Dearborn im US-Bundesstaat Michigan gelegt. Im künftigen Rouge Electric Vehicle Center soll ab Mitte 2022 die Produktion der Elektro- und der Hybrid-Version des Pickups F-150 erfolgen.

Ford bestätigt mit dieser Ankündigung die bereits in einem früheren Medienbericht publizierten Werkspläne. Die neue Produktionsstätte ist Teil einer groß angelegten Investition in Dearborn. Insgesamt hat Ford im Dezember Mittel in Höhe von rund 700 Millionen US-Dollar zur Modernisierung des Werkskomplexes angekündigt. Das Rouge Electric Vehicle Center soll nach seiner Fertigstellung 300 neue Arbeitsplätze schaffen.

Offiziell angekündigt hatte Ford-COO Jim Farley die Pläne für einen vollelektrischen F-150 anlässlich der Unterzeichnung von Kooperationsverträgen mit VW Mitte Juni. In der aktuellen Mitteilung veröffentlicht der US-Autobauer einige weitere Details zu dem Fahrzeug. So wird der Pickup mit zwei Elektromotoren ausgestattet sein, die mehr Leistung und Drehmoment liefern sollen als jeder heute erhältliche F-150. Außerdem werde die Elektroversion fähig sein, schwere Anhänger zu ziehen. Auch drahtlose Software-Updates werden möglich sein, heißt es. Schließlich will Ford beim elektrischen F-150 eine neue Technologie für die die mobile Stromerzeugung vorstellen, die es Kunden ermöglichen soll, den Pickup bei Bedarf als Stromquelle z.B. auf Campingplätzen und Baustellen zu nutzen. Konkrete Leistungsdaten gibt’s dagegen weiterhin nicht.

Im bestehenden Werk in Dearborn läuft unterdessen seit dieser Woche die neue Verbrenner-Generation des F-150 samt einer Vollhybrid-Version vom Band. Mit dem Generationswechsel bietet Ford im F-150 unter anderem mehrere Fahrassistenten an, etwa einen verbesserten Kreuzungsassistenten. Das Fahrzeug ist zudem hardwareseitig für einen teilautonomen Fahrassistenten namens „Active Drive Assist“ vorbereitet. Die Software hierfür wird laut der Mitteilung allerdings erst für das dritte Quartal 2021 erwartet. Diese wird dann entweder drahtlos „Over the Air“ oder beim Händler aufgespielt.

Für Ford und dessen designierten neuen Chef Jim Farley, der den aktuellen CEO Jim Hackett am 1. Oktober beerben wird, ist ein Erfolg des neuen F-150 maßgeblich. Eine Studie der Boston Consulting Group notiert für 2019 einen Absatz von fast 900.000 Pickups der F-Serie in den USA und einen damit verbundenen Umsatz von etwa 42 Milliarden US-Dollar. Somit erwirtschafte Ford den Großteils seines Gewinns über diese Fahrzeuge. Außerdem sollen laut der Studie etwa 500.000 Arbeitsplätze am F-150 hängen.

„Die Pickups der F-Serie sind das Rückgrat der Arbeit und Produktivität im ganzen Land”, äußert Jim Farley wenig bescheiden. „Und jetzt bereiten wir uns darauf vor, eine vollelektrische Version von Amerikas beliebtestem Fahrzeug zu bauen. Und es wird ein ernstzunehmendes, zweckgerichtetes Arbeitsgerät für anspruchsvolle Pickup-Kunden sein.” Laut der Ford-Führungsebene zeigt die Covid-19-Krise aktuell, warum es so wichtig ist, die US-Produktionsbasis stark zu halten und im Land wieder für Arbeit zu sorgen. Vor diesem Hintergrund hat Ford diese Woche auch eine Markenkampagne namens „Built for America” gestartet.
media.ford.com

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Corvus Energy hat von Holland Shipyards den Auftrag erhalten, die Batteriesysteme für fünf neue rein elektrische Fähren zu liefern. Die Tochter Holland Ship Electric baut die E-Fähren für das Verkehrsunternehmen GVB in Amsterdam.

Die E-Fähren werden auf drei Nordseekanal-Routen zum Einsatz kommen, wie Corvus Energy mitteilt. Die neuen Fähren sollen die derzeitige Flotte ersetzen, die teilweise noch aus den 1930er Jahren stamme. Die Strecken im Nordseekanal gehören mit mehr als 350.000 Autos pro Jahr zu den verkehrsreichsten Strecken. Das erste Exemplar wird voraussichtlich im Sommer 2021 ausgeliefert. Danach soll alle sechs Monate eine weitere E-Fähre folgen.

Jede der Fähren wird 41 Meter lang, 13,9 Meter breit und soll bis zu 20 Autos, vier Lastwagen oder bis zu 400 Passagieren Platz bieten können. Die technischen Daten des Energiespeichers nennt Corvus Energy in der Mitteilung aber nicht – es heißt lediglich, dass die Fähren mit einem luftgekühlten „Corvus Orca Energy ESS“ ausgestattet werden sollen.

„Mit diesen vollelektrischen Fähren geht die GVB einen klaren Weg in Richtung eines umweltverträglichen Betriebs“, sagt John van der Sluis, CEO von Holland Ship Electric. Kim Strate Kiegstad, Vice President Sales bei Corvus Energy, ergänzt: „Wir sehen, dass die Akzeptanzrate für maritime Energiespeichersysteme weltweit erheblich zunimmt – und insbesondere in Europa.“
corvusenergy.com

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Ein Forschungskonsortium unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat den ersten fahrfähigen Prototyp des autonomen und elektrischen Fahrzeugkonzepts U-Shift vorgestellt. Das „Driveboard“ soll dabei mit verschiedenen Aufbauten kombiniert werden.

Als Mobilitätskonzept soll U-Shift unter anderem als On-demand-Shuttle, Hightech-Rufbus, flexibles Verteilzentrum für Güter und Pakete oder mobiles Verkaufsgeschäft genutzt werden können, so das DLR in einer Mitteilung. Vorgestellt wurde der fahrbare Prototyp im Rahmen der Zwischenbilanzkonferenz des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart. Der nun gezeigte Prototyp ist etwa 5,60 Meter lang, 2,20 Meter breit und (mit Aufbau) 3,00 Meter hoch, fährt derzeit ferngesteuert und zukünftig komplett autonom.

Im Kern setzt U-Shift auf einen Ansatz, den auch schon andere Unternehmen entwickelt haben: Fahrzeug und Aufbau werden dabei getrennt, die Fahr-Einheit – hier „Driveboard“ genannt – soll mit verschiedenen Aufbauten – hier Kapseln genannt – je nach Einsatzzweck bestückt werden können. So soll die U-förmige Antriebseinheit, die in der Anschaffung die teurere Komponente ist, rund um die Uhr eingesetzt werden können. Anstatt für jeden Aufbau ein eigenes Fahrzeug zu beschaffen, sollen die wesentlich günstiger zu fertigenden Kapseln die Wirtschaftlichkeit erhöhen.

Das klingt im Kern bekannt: Die Schweizer Ideenschmiede Rinspeed hat gemeinsam mit ZF das sehr ähnliche Konzept „Snap“ entwickelt. Der Zulieferer Schaeffler hat den Mover gezeigt, Mercedes den futuristisch designten „Vision Urbanetic“. Der Toyota e-Palette verfolgt einen ganz ähnlichen Ansatz. Auf der IAA 2019 hat Entwicklungsdienstleister EDAG schließlich den CityBot gezeigt. Wiederum das gleiche Grundkonzept, hier nur mit Brennstoffzelle statt Batterie-elektrischem Antrieb umgesetzt. Diese Liste ließe sich vermutlich noch weiter fortsetzen.

Was den U-Shift von diesen Konzepten abheben soll, ist unter anderem die lokale Wertschöpfung. „Wir wollen die Mobilität von morgen nachhaltiger, effektiver und komfortabler gestalten“, sagt Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. „Aus futuristischen Innovationen wie dem U-Shift-Fahrzeugkonzept können ganz neue Produkte und Geschäftsmodelle entstehen. Es kommt für Baden-Württemberg entscheidend darauf an, dass wir gerade unsere kleinen und mittleren Unternehmen beim Transformationsprozess unterstützen und ihnen dabei helfen, eine neue Rolle im Bereich der künftigen Fahrzeugkonzepte und Mobilitätslösungen zu finden.“ Der modulare Ansatz eröffne hier „sehr gute Spielräume“.

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Polestar hat einen neuen Partner für das Heimladen in Deutschland: Die auf Ladelösungen spezialisierte Firma The Mobility House (TMH) soll den Kunden eines Polestar 1 oder Polestar 2 Lademöglichkeiten aus einer Hand bieten.

Nach dem Fahrzeugkauf könne über The Mobility House die passende Ladeinfrastruktur erworben werden, wie TMH in einer Mitteilung schreibt. Neben der Ladestation werde Kunden zudem ein Beratungstermin in Form eines Home Checks mit einem anschließendem Installationsangebot durch einen zertifizierten Partner geboten. Beim Kauf einer Ladestation soll es für Polestar-Kunden einen Gutscheincode geben.

„Die Möglichkeit, auch zu Hause oder am Arbeitsplatz laden zu können, ist für viele ein wichtiges Kriterium, sich für ein Elektroauto zu entscheiden“, sagt Alexander Lutz, Managing Director Polestar Deutschland. „Durch die Partnerschaft profitieren unsere Kunden von langjähriger Erfahrung, kompetenter Beratung sowie attraktiven Preisen.“

„Für Besitzer eines Elektroautos ist das Thema Ladeinfrastruktur oft noch ein großes Fragezeichen“, ergänzt Marcus Fendt, Geschäftsführer von The Mobility House. TMH hat nach eigenen Angaben mehr als 40.000 Ladeinfrastrukturprodukte verkauft bzw. teilweise auch installiert. Dabei bietet TMH B2C- und B2B-Ladelösungen unterschiedlicher Hersteller an. Zudem ist TMH auch als Technologieunternehmen aktiv und hat mit seiner Erfahrung in der Ladeinfrastruktur das Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot entwickelt.

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Die Stadtwerke Troisdorf starten mit einem elektrischen Carsharing. Die Fahrzeuge werden stationsbasiert direkt im Parkhaus am Bahnhof der Stadt vermietet.

Der lokale Versorger startet im ersten Schritt mit drei unterschiedlichen Elektrofahrzeugen in der Stadt mit knapp 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Mit dem Renault Zoe Experience Z.E. kommt es normales Stadtfahrzeug zum Einsatz, für den etwas größeren Bedarf ist der Renault Kangoo Maxi Z.E. vorgesehen. Das kleinste Fahrzeug ist e.Ego, des deutschen Herstellers aus Aachen. Ein weiterer e.Ego steht zusätzlich zum Ausleihen im Parkhaus an der Stadthalle. D

Das Backend für die Sahring-Angebot liefert das Aachener Unternehmen Moqo. Es bietet die App für die Nutzerinnen und Nutzer. Über Moqo können in Troisdorf neben Autos auch Fahrräder ausgeliehen werden. Auch dafür wurde ein zeitlich stark begrenztes und stationsbasiertes Konzept gewählt.

Die Räder können am Bahnhof der Stadt auf dem Stadtwerke-Betriebshof montags bis donnerstags in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags zwischen 08:00 und 12:00 Uhr für 50 Cent pro Stunde beziehungsweise eine Tagespauschale in Höhe von zwölf Euro geliehen werden. Eine Wochenendpauschale Wochenende kostet 25 Euro.

Das Ausleihen und Bezahlen wird ganz einfach über die Moqo-App abgewickelt: Sharing-Kunden müssen sie herunterladen, sich registrieren und ein gültiges Zahlungsmittel hinterlegen. Einmal angemeldet, zeigt die App dem Nutzer sofort an, ob ein E-Fahrzeug gerade verfügbar ist und bei ausgewählten Modellen darüber hinaus auch den aktuellen Ladezustand. Dann kann das Fahrzeug direkt über die Maqo-App gebucht werden und die Fahrt beginnen. Denn nach erfolgreicher Buchung lassen sich die Autos per Wischen auf dem Handy öffnen – Schlüssel werden keine benötigt. Auch die Rückgabe wird durch einfaches Wischen des Schiebereglers auf der App abgewickelt.

Die Abrechnung richtet sie sich nach der Leihdauer und nach den gefahrenen Kilometern. Ganz gleich welches Fahrzeug – der gefahrene Kilometer wird mit 0,25 € in Rechnung gestellt. Der e.GO wird beispielsweise am Tag für 4 € pro Stunde vermietet und nachts für 1,25 €. Wer länger unterwegs ist, bekommt einen 24h-Preis zu 40 Euro beziehungsweise Wochenendtarif zu 80 Euro abgerechnet.

Wie funktioniert Sharing im ländlichen Raum?

In einer Folge unserer 2020er-Podcaststaffel sprechen wir mit Dr. Michael Minis, dem Gründer von Moqo u.a. über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von shared Mobility in Stadt und Land. Dr. Minis ist bereits seit gut 10 Jahren im Bereich neue Mobilität unterwegs, kennt das Thema Carsharing aus den verschiedensten Perspektiven. Michael Minis erklärt auch, wie das Konzept hinter Moqo eigentlich funktioniert. Hier können Sie die Podcastfolge nachhören >>

 

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