CARS 2.0 – Transformationsnetzwerk für den Fahrzeug- und Maschinenbau

Die Region Stuttgart mit der benachbarten Region Neckar-Alb ist wie kaum eine zweite in Deutschland vom Fahrzeug- und Maschinenbau geprägt. Durch eine zunehmende Internationalisierung, durch den Klimawandel, durch die Digitalisierung und das automatisierte Fahren, durch die Elektrifizierung von Antrieben und durch den Mangel an Fachkräften kommt es zu tiefgreifenden Veränderungen. Damit Unternehme

Die Region Stuttgart mit der benachbarten Region Neckar-Alb ist wie kaum eine zweite in Deutschland vom Fahrzeug- und Maschinenbau geprägt. Durch eine zunehmende Internationalisierung, durch den Klimawandel, durch die Digitalisierung und das automatisierte Fahren, durch die Elektrifizierung von Antrieben und durch den Mangel an Fachkräften kommt es zu tiefgreifenden Veränderungen. Damit Unternehmen des Fahrzeug- und Maschinenbaus diesem Wandel meistern können und ihnen eine erfolgreiche Transformation gelingt, wurde mit dem Projekt „CARS 2.0“ (Cluster Automotive Region Stuttgart 2.0 – Transformationsnetzwerk für den Fahrzeug- und Maschinenbau) ein übergreifendes Gesamtkonzept verschiedener Partner unter Koordination der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH ins Leben gerufen. CARS 2.0 nutzt die spezifischen Kompetenzen der Beteiligten und macht sie für die Zielgruppen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups – zugänglich.

Gefördert wird CARS 2.0 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Laufzeit

1. Juli 2022 bis 30. Juni 2025

Arbeitsschwerpunkte des Projekts

Information und Sensibilisierung

Insbesondere kleinere Unternehmen verfügen in der Regel nicht über die nötigen Mittel, um sich mit den aktuellen Veränderungen im Detail auseinandersetzen können. Um diesen Wandeln rechtzeitig erkennen und dementsprechend handeln zu können, sollen Unternehmen für die Herausforderungen und Chancen des Transformationsprozesses und Unterstützungsangebote sensibilisiert und die Entwicklungsmöglichkeiten von Beschäftigten aufgezeigt werden. Dies geschieht durch

  • Vereinfachter Zugang zu relevanten Themenfeldern und zu praktischen Unterstützungsangeboten
  • Gezielte Informationen, wie Unternehmensführung, Betriebsrät*innen und Mitarbeitende eine aktive Rolle in der eigenen Transformation übernehmen können
  • Unternehmensübergreifende Kooperation, Austausch und Entwicklung neuer Ideen
  • Schulungen für Beschäftigte und Interessenvertreter*innen
  • Sensibilisierungsgespräche im Zuge von Aus- und Weiterbildung
  • Bündeln und Sichtbarmachen aller relevanten Informationen, Inhalte und Ansprechpersonen auf einer zentralen Website

Vernetzung und Austausch

Die Vernetzung und Verbesserung der Kommunikation zwischen Unternehmen, , Handwerk, Forschung und Weiterbildungsträgern ist entscheidend für die erfolgreiche Transformation der regionalen Wirtschaft. Der Austausch entsteht durch das Schaffen und Erweitern von Netzwerken und durch die Weiterentwicklung verschiedener Netzwerk-Veranstaltungen. Beispielsweise durch

  • Informationsveranstaltungen zu neuen technologischen Entwicklungen
  • verstärkten Kontakt zwischen Unternehmen und Forschung
  • Workshops an Hochschulen, Kompetenzzentren und wissenschaftlichen Einrichtungen
  • Firmenbesuchsprogramme
  • Arbeitskreise
  • Hackathons

Diversifizierung und Marktvorbereitung

Alternative Antriebsmöglichkeiten können zu einer erheblichen Verunsicherung innerhalb des Automotive-Netzwerks führen, zumal die Kernkompetenz vieler Unternehmen in der Region Stuttgart rund um den Verbrennungsmotor liegt. Vor allem größere Unternehmen fokussieren sich mehr und mehr auf die Elektromobilität, kleinen und mittelgroßen Unternehmen fällt dies schwerer. Unternehmen werden daher durch CARS 2.0 darin unterstützt, neue Märkte und Geschäftsfelder zu erschließen. Dies geschieht durch

  • Workshops
  • Best Practice-Beispiele
  • Gezielte Unternehmensansprache
  • Studien
  • Reallabore zu unterschiedlichen Zukunftsthemen, in denen innovative Technologien und Geschäftsfelder unter realen Bedingungen erprobt werden

Qualifizierung und Weiterbildung

Die Veränderungen am Fahrzeug durch Digitalisierung und alternative Antriebe haben direkte Auswirkungen auf die benötigten Qualifikationen der Mitarbeitenden. In Zusammenarbeit mit den Hoch- und Berufsschulen der Region Stuttgart, den Betriebsrät*innen und Personalverantwortlichen von Unternehmen aus den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb werden Inhalte zur Weiterbildung entworfen und in konkreten Angeboten umgesetzt. Diese bestehen aus

  • Trainings und Schulungen
  • Lernprogramme für die Qualifizierung
  • Barcamps, deren Inhalt und Ablauf von den Teilnehmenden zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden

Start-ups und New Business

Im Rahmen von CARS 2.0 sollen die vielfältigen Gründungsunterstützungen für Start-ups gebündelt und speziell auf junge Unternehmen aus dem Maschinenbau sowie dem Automotive- und Mobilitätscluster zugeschnitten werden. So soll ein vereinfachter Zugang zu den Angeboten für Unternehmen und Gründer*innen geschaffen und die Angebote sichtbar gemacht werden. Dies erfolgt durch

  • Messen
  • Workshops
  • Delegationsreisen für regionale Start-ups ins europäische Ausland
  • Delegationsreisen für internationale Start-ups in die Region Stuttgart
  • Ein Service-Paket für internationale Start-ups mit Hilfestellungen in den Bereichen Vernetzung, Ansiedlung und Gewinnung von Mitarbeitenden
  • Die Schaffung einer Übersichtsplattform
  • Eine Lotsenstelle
  • Netzwerkbildung „Gründungsunterstützung“
  • Eine Gründungskampagne
  • Kooperation mit Acceleratoren und Inkubatoren in der Region Stuttgart

Fördermittelberatung und Antragsunterstützung

Vor allem KMU sind die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, Beratungen im Rahmen neuer Geschäftsbereiche, aber auch Weiterbildungen der Mitarbeitenden eine zeitliche und finanzielle Herausforderung. CARS 2.0 will Angebote schaffen, um vor allem KMU den Zugang zu Fördermitteln transparent und niederschwellig zu ermöglichen. Dies erfolgt durch

  • Informationsveranstaltungen zu Förderprogrammen und aktuellen Aufrufen
  • Fördermittelberatung
  • Bereitstellung zielgruppengerechter Info-Materialien wie Anleitungen zur Antragstellung und Projektdurchführung
  • Trainingsworkshops zur Antragstellung